Gutachten für Biogas-Anlagen nach EEG 2009, 2012, 2014

Um als Betreiber einer Biomasse- bzw. Biogasanlage Vergütungen gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2009 oder EEG 2012 zu bekommen, muss ein Gutachten von einem bei der DAU (Deutsche Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter mbH) zugelassenen Umweltgutachter/In erstellt werden. Dieses Gutachten muss jährlich bis zum 28.02. bei dem Netzbetreiber vorgelegt werden. Die bregau zert GmbH ist Umweltgutachterorganisation und beschäftigt mehrere zugelassene Umweltgutachter/Innen.

Darüber hinaus gehört die Zertifizierung von stromintensiven Betrieben gemäß § 41 EEG zu den Tätigkeitsfeldern unserer Umweltgutachter. Dadurch können Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von 1 GWh die EEG-Umlage begrenzen und somit Kosten einsparen.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat zum Ziel, den Anteil regenerativer Energiequellen an der Energieversorgung zu erhöhen und die Technologien hierfür weiter zu entwickeln. Mit dem EEG 2009 wurde festgelegt, dass ein Umweltgutachter die Anspruchsvorrausetzungen gemäß EEG und Anhängen zu prüfen hat, wenn der Betreiber einer Biomasseanlage bzw. Biogasanlage einen Bonus in Anspruch nehmen will - wie:

  • den Nawaro-/ Gülle-Bonus (30 % Gülle im Input jederzeit)
  • den Kraftwärmekopplungs-Bonus (KWK- Bonus
  • den Bonus für neuartige Technologien wie Gasaufbereitung
  • den Landschaftspflege-Bonus.


Abgesehen vom Gasaufbereitungsbonus gibt es im neuen EEG 2012 die Boni nicht mehr. Stattdessen sind die bisherigen Voraussetzungen zum Erhalt der Boni nun zwingend erforderlich, um die neu fixierte Grundvergütung zu erhalten. In einem ersten Vor-Ort-Termin nimmt der Umweltgutachter Einsicht in grundlegende Unterlagen wie Genehmigungen, Nachweise, ggf. Verträge oder technische Unterlagen, prüft insbesondere das Einsatzstofftagebuch für den Güllebonus und begeht die Anlage mit den technischen Einrichtungen - wie Wärmemengenzähler und Wärmeanlagen beim KWK-Bonus. Nach Unterlagenprüfung und Begehung erstellt der Umweltgutachter das Gutachten unter Durchführung einer Plausibilitätsprüfung.

Um den Bonus zu erhalten, reicht der Anlagenbetreiber das Gutachten beim Netzbetreiber ein. Geht die Anlage in der ersten Jahreshälfte in Betrieb, lohnt sich durchaus ein Vorgutachten. Im späteren Hauptgutachten zu Beginn des Folgejahres wird geprüft, ob die Anspruchsvorrausetzungen für das gesamte Kalenderjahr erfüllt werden.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann für Unternehmen des produzierenden Gewerbes und für Schienenbahnen mit hohem Stromverbrauch die EEG- Stromkostenumlage begrenzen – jetzt ab 1 GWh pro Jahr. Wir bieten für stromintensive Unternehmen die Zertifizierung nach § 41 EEG gemäß der Ausgleichsregelung an. Erhoben und bewertet werden der spezifische Energieverbrauch und Potentiale zur Verminderung des Energieverbrauchs. Grundlage der Bewertung ist das Merkblatt des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Darlegung der Voraussetzung nach § 41 Abs. 1 EEG 2009.

Die bregau zert GmbH als zugelassene Umweltgutachterorganisation und Technische Überwachungsorganisation zertifiziert auch Entsorgungsfachbetriebe, Energie- und Umweltmanagementsystemen sowie von Arbeitsschutzmanagementsystemen tätig.

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