Hydrogeologie und Hydraulik

Die Hydrogeologie und Hydraulik beschäftigt sich mit dem Wasser in der Erde. Grundlegend für hydrogeologische Aussagen ist die Kenntnis über den Aufbau des Untergrundes. Hier spielt die Durchlässigkeit des Untergrundes für das Grundwasser die zentrale Rolle. Die quantitative Wasserdurchlässigkeit eines Bodens wird in der Hydrogeologie mit dem Durchlässigkeitsbeiwert (kf-Wert) angegeben. Hydrogeologische Untersuchungen ermöglichen Aussagen über das Verhalten des Grundwassers im Untergrund. Aussagen über die Strömungsrichtungen und -geschwindigkeiten des Grundwassers können auf Basis hydrogeologischer Untersuchungen getroffen werden. Sind in dem Grundwasser schädliche Verunreinigungen gelöst, können über entsprechende Untersuchungen Schadstofffahnen und Schadstofffrachten im Grundwasser erkannt, berechnet und prognostiziert werden.

Betriebsgrundstücke, die sich auf alten Industrie- und Gewerbegrundstücken befinden oder solche, auf denen mit Gefahrstoffen umgegangen wurde oder wird, stehen unter besonderer behördlicher Aufsicht. Aufgrund der behördlichen Erfassung altlast- und kontaminationsverdächtiger Grundstücke sind Forderungen zu erwarten, u.a. das Stau- oder Grundwasser auf Verunreinigungen untersuchen bzw. sanieren zu lassen. Zur Beurteilung von Grundwasserverunreinigungen müssen die räumliche Schadstoffausbreitung sowie die hydrochemischen und hydraulischen Kennwerte im Grundwasserbereich fachgerecht ermittelt und bewertet werden. 

Durch die z.T. langjährige Nutzung als Gewerbe- und Industriefläche sind mitunter in der Vergangenheit Grundwasserverunreinigungen entstanden, die unbemerkt geblieben sind und erst bei Baumaßnahmen an das Tageslicht kommen. Zeitverzögerungen und Kostenerhöhungen während einer Baumaßnahme können vermieden werden, wenn das Grundwasser rechtzeitig vor dem Baubeginn durch ein erfahrenes Ingenieurbüro untersucht bzw. saniert wird.

Je nach Untersuchungsziel und behördlichen Auflagen wird ein Untersuchungsprogramm entwickelt, das die Errichtung von Grundwassermessstellen mittels Rammkern- oder Trockenbohrungen und/oder direct-pushSondierungen beinhaltet. Die Messstellen werden für tiefenorientierte Grundwasserprobennahmen, Pumpversuche und Grundwassersanierungen genutzt, die durch chemische Untersuchungen und Wasserstandsmessungen begleitet werden. Die Untersuchungsergebnisse werden bewertet und in einem Gutachten dokumentiert. Neben der Darstellung des Ist-Zustandes und einer Prognose über die weitere Schadensausbreitung enthält das Gutachten Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise, die mit der zuständigen Aufsichtsbehörde abgestimmt werden müssen.

Die bregau-ghc GmbH bietet Ihnen im Rahmen des Leistungspaketes „Hydrogeologie und Hydraulik“ die komplette, fach- und termingerechte Abwicklung von Grundwasseruntersuchungen und Sanierungsbegleitungen (Planung, Durchführung, Überwachung, Bewertung und Abstimmung mit Behörden) aus einer kompetenten und erfahrenen Hand.

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